Mit Hilfe der Fördermittel aus dem Spitzencluster-Wettbewerb werden im Cluster Forum Organic Electronics zahlreiche zukunftsweisende Forschungsprojekte realisiert, die die Entwicklung der neuen Technologie entscheidend voranbringen werden.
Im Rahmen des Projekts sollen neue Materialien, Konzepte, Bauteile, Herstellungsverfahren und Software für gedruckte organische Schaltungen mit integrierten Sensoren für Anwendungen im Verpackungsbereich entwickelt werden. Diese Systeme können in Zukunft als gedruckte „Smart Labels" Anwendung finden. „Smart Labels" sind intelligente und flexible Transponder die samt Antenne auf eine Folie aufgebracht werden und Informationen übertragen können. Sie finden vornehmlich im Logistik- und Verpackungsbereich Anwendung.
BASF SE, Robert Bosch GmbH, Merck KGaA, Pepperl + Fuchs GmbH, SAP AG, PolyIC GmbH & Co. KG, TU Darmstadt, Universität Heidelberg, Hochschule Mannheim
Den detaillierten Projektsteckbrief finden Sie hier.
Die Pressemitteilung zu diesem Projekt finden Sie hier.
Gedruckte Schaltungstechnik auf flexiblen Substraten erlaubt einen kostengünstigen Aufbau flexibler Anzeigen z.B. für Verpackungen und kodierbare Preisdisplays an Regalen. Ziel des Projekts ist die Entwicklung von Materialien und Herstellverfahren sowie die Erprobung von Prototypen von Anzeigen mit integrierten Ansteuerschaltungen sowie Zeilenansteuerungen für Displays.
BASF SE, Tesa Scribos GmbH, TU Darmstadt, Universität Stuttgart
Den detaillierten Projektsteckbrief finden Sie hier.
Die Pressemitteilung zu diesem Projekt finden Sie hier.
Die Kombination neuer organischer Materialien mit großflächigen Druckprozessen ermöglicht die Herstellung zukunftsweisender Produkte, wie beispielsweise transparente Photovoltaik-Folien oder biegsame Leuchtdioden. Ziel des Projekts ist es, mit nanoteiligen Funktionsmaterialien und innovativen Druckverfahren die Drucktechnik zu revolutionieren. Gemeinsam erarbeiten die Partner in einem dreistufigen Ansatz vom Labormaßstab bis hin zur Produktionsumgebung die Optimierung des Zusammenspiels zwischen Materialien, Applikationen und Druckprozessen.
BASF SE, Heidelberger Druckmaschinen AG, TU Darmstadt
Den detaillierten Projektsteckbrief finden Sie hier.
Die Pressemitteilung zu diesem Projekt finden Sie hier.
Großflächige Druck- und Beschichtungsprozesse besitzen das Potenzial, die Herstellungskosten organischer Leuchtdioden deutlich zu reduzieren und flexible Folien als Substratträger zu nutzen. Ziel des Projekts ist die exemplarische Prüfung, ob sich bereits für Aufdampfprozesse entwickelte Emitter/Matrix-Systeme auf Druckprozesse übertragen lassen.
BASF SE, Merck KGaA, Osram Opto Semiconductors GmbH, Philips Technologie GmbH, TU Darmstadt
Detaillierte Informationen zu diesem Projekt finden Sie hier.
Bauteile und Schaltungen, die auf Organischer Elektronik basieren, ermöglichen eine kostengünstige Massenproduktion von Sensoren. Dies eröffnet beispielsweise neue Anwendungen in der Medizintechnik. Der Einsatz von Organischer Elektronik erbringt substanzielle Verbesserungen in Herstellung, Recycling und Leistungsfähigkeit von Sensoren. Zur Produktion werden weder Edel- noch Schwermetalle benötigt. Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines Messgeräts zur kontinuierlichen Bestimmung des Blutzuckerspiegels, das aktuelle Therapieentscheidungen, verlässliche Hypo- und Hyperglykämiewarnungen und schließlich die direkte Steuerung einer Insulinpumpe („künstliches Pankreas“) ermöglicht.
BASF SE, Freudenberg & Co., Roche Diagnostics GmbH, Universität Heidelberg
Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie hier.
Ziel des Verbundprojektes ist die Erarbeitung einer neuartigen Technologie für die chemische Umwandlung von Kohlenstoffdioxid (CO2) in Kraftstoffe oder chemische Wertprodukte mit Hilfe von Sonnenlicht. Hierdurch kann eine nachhaltige Ressourcennutzung und die Reduzierung von Treibhausgasemissionen erreicht werden.
Im Fokus steht dabei die Gewinnung von Methanol, als klimaneutralen Kraftstoff in Verbrennungsmotoren oder Brennstoffzellen. Innovativ ist dabei nicht nur der technologische Ansatz - speziell funktionalisierte Halbleiter-Nanoteilchen als Katalysatoren - sondern auch das Ziel, industrielle Abgasströme als mögliche Quelle von Wertprodukten zu nutzen.
BASF SE, EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Universität Heidelberg, Karlsruhe Institute of Technology (KIT)
Den detaillierten Projektsteckbrief finden Sie hier.
Die Presseinformation zu diesem Projet finden Sie hier.
Die derzeitige CIS-Technologie zur Herstellung von Dünnschicht-Photovoltaik beruht auf Vakuumdepositionsprozessen und soll in dem Projekt in Richtung einer vollständigen Druckbarkeit weiterentwickelt werden. Perspektivisch werden hier insbesondere Tandemzellen angestrebt, bei denen der verwendbare IR-Anteil des Sonnenspektrums von anorganischen nanoskaligen Halbleitern und der sichtbare Teil des Spektrums von den sich rapide entwickelnden organischen Schichten geerntet werden. Ziel des Projektes sind effiziente gedruckte Absorberschichten im Labormaßstab und die Realisierung von flüssigprozessierten anorganisch/organischen Tandem-Solarzellen.
Merck KGaA, Trumpf GmbH & Co. KG, Würth Solar GmbH & Co. KG, Karlsruhe Institute of Technology (KIT), Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW)
Detaillierte Informationen zu diesem Projekt finden Sie hier.
