Innovation Lab - Thinking works

Organische Elektronik –
eine „Green Technology“

Bei der Organischen Elektronik handelt es sich um eine zukunftsweisende „Green  Technology“ zur umweltfreundlichen Energiegewinnung, sparsamen Energieverwendung und Ressourcen schonenden Herstellung elektronischer Komponenten auf Basis von leitenden und halbleitenden Kunststoffen.

Green Technology

Anwendungen von Organischer Elektronik

Die Anwendungsmöglichkeiten von Organischer Elektronik sind so vielfältig wie faszinierend und werden unseren Alltag nachhaltig verändern:

  • Organische Solarzellenfolien, die unsichtbar auf Fenster von Gebäuden und Fahrzeugen aufgebracht werden können und dabei einen dreimal höheren Erntefaktor aufweisen als herkömmliche Solarzellen.

  • Organische Leuchtdioden, die 50% weniger Energie benötigen als heutige Energiesparlampen und vollkommen neue Beleuchtungssysteme wie Leuchttapeten oder Lichtkacheln ermöglichen.

  • Organische Sensoren, die ultraflach und flexibel ohne schädliche Schwermetalle hergestellt werden und beispielsweise in der Medizintechnik zur Messung von Organfunktionen durch die Haut eingesetzt werden können.
Anwendungen von Organischer Elektronik

Drucken als innovative Herstellungsmethode

Hohes Innovationspotenzial besitzt die Organische Elektronik ebenfalls hinsichtlich des angestrebten Produktionsverfahrens, der Drucktechnologie. Diese Herstellungsmethode ist einfach, kostengünstig und umweltschonend und ermöglicht somit eine ökologische und ökonomisch rentable Massenproduktion von elektronischen Bauteilen.

Beim Drucken der Komponenten mittels organischer Materialien wird eine Tinte aus bestimmten lösbaren Polymeren eingesetzt, die anschließend in gängigen Druckverfahren wie Siebdruck oder Inkjet in großer Menge verarbeitet werden kann.

Die quasi unbegrenzt verfügbaren organischen Polymere lassen sich dabei bei relativ niedrigen Verarbeitungstemperaturen auf eine Vielfalt flexibler Substrate großflächig drucken und anschließend in verschiedenste Produkte integrieren.

Drucken als innovative Herstellungsmethode