NephroCare löst den Trade-off zwischen Exaktheit und einfacher Anwendbarkeit und befriedigt somit den Bedarf an einer zugleich genauen und einfachen Methode zur Frühdiagnostik von Nierenerkrankungen.
NephroCare besteht aus einer Kombination der Markersubstanz FITC-F10 (wasserlösliche Inulinfraktion und Fluorescein-Isothiocyanat), die exklusiv über die Niere ausgeschieden wird, und einem elektronischen Messpflaster zur transkutanen Nierenfunktionsmessung. Bei der Messung mit NephroCare wird das Messpflaster auf die Haut des Patienten aufgebracht und anschließend der Markerstoff injiziert. Daraufhin misst das Pflaster die Geschwindigkeit, mit der die Niere den Marker ausscheidet. Die erhobenen Daten werden auf einen PC übertragen, der daraus die Ausscheidungshalbwertszeit und die glomeruläre Filtrationsrate (GFR) berechnet. Auf deren Basis kann der Arzt die Nierenfunktion unmittelbar beurteilen.
Der technologische Fortschritt bei NephroCare besteht darin, dass im Gegensatz zu den etablierten Methoden weder Blut- und Urinproben noch Laboruntersuchungen benötigt werden und die GFR unmittelbar vorliegt. Die Vorteile, die sich daraus ergeben, sind offensichtlich: NephroCare ist schneller, genauer und einfacher als die herkömmlichen Methoden. Daher eignet es sich auch für ein Massenscreening von Nierenrisikopatienten (Prävention), wie es von den medizinischen Fachgesellschaften gefordert wird.