Neue Dimension der Produktionskapazität für gedruckte und organische Sensoren

Weltweit einzigartige Konstellation: Zum ersten Mal werden gedruckte organische Sensoren in einem industriellen Dreischichtbetrieb zu geringen Kosten hergestellt - hochwertige gedruckte Sensoren, entwickelt in Heidelberg.

Als Gesellschafter begleitete die Heidelberger Druckmaschinen AG das InnovationLab von Anfang an. Die Heidelberger Druckmaschinen AG hat die Entwicklung von Kleinserien zur Rolle-zu-Rolle-Produktion gedruckter Sensoren mit der Druckmaschine Gallus RCS 330 zusammen mit ihrem Kooperationspartner Gallus Ferdinand Rüesch maßgeblich vorangetrieben.

Experten zufolge ist das wirtschaftliche Potenzial gedruckter Sensoren enorm. Für 2025 prognostizieren sie einen Umsatz von 7,2 Milliarden Euro (IDTEchEx, Flexible, Printed and Organic Electronics 2020-2030: Prognosen, Player & Opportunities, S. 17). Sensoren sind ein Grundelement der Digitalisierung und werden überall und immer benötigt.

Um jegliches Auftragsvolumen von Kunden weltweit zu erfüllen, treiben iL und sein Aktionär Heidelberger Druckmaschinen AG die industrielle Produktion von gedruckten und organischen Sensoren mit einem zweiten Produktionsstandort voran.

Mit dieser weltweit einzigartigen Partnerschaft zwischen dem Experten für fundamentale Forschung & Entwicklung für gedruckte Sensoren und dem langjährigen Weltmarktführer für Druckmaschinen – from Lab to Fab - realisieren InnovationLab und Heidelberger Druckmaschinen AG eine neue Dimension der Produktionskapazitäten für gedruckte und organische Elektronik.

Das additive Herstellungsverfahren von InnovationLab für gedruckte und organische Sensoren ermöglicht eine kostengünstige und ressourcenschonende Massenproduktion von großflächigen Sensoren für Anwendungen in den Bereichen Mobilität, Smart Living, Automobil, Smart Healthcare, Einzelhandel, Logistik und vielem mehr.

Die Heidelberger Druckmaschinen AG ist derzeit dabei, ihre erste Drucklinie in einem Reinraum am Standort Wiesloch / Baden-Württemberg fertigzustellen. Der Beginn der industriellen Produktion seiner großflächigen und flexiblen Druckprodukte ist für den 4. April 2020 geplant.