Gedruckte Sensoren für Healthcare

Die Gesundheitsbranche ist einer der größten und am schnellsten wachsenden Sektoren weltweit. Oft haben Gesundheitseinrichtungen mit ihren personellen Kapazitäten zu kämpfen. Daher ist es nicht immer möglich, Patienten optimal zu unterstützen und ihnen die Behandlung zukommen zu lassen, die sie verdienen. Unsere gedruckten Sensoren können helfen, dies zu ändern und darüber hinaus Mehrwert bieten, der mit herkömmlichen Technologien nicht zu erreichen ist.

Warum gedruckte Sensoren den entscheidenden Vorteil bringen

Gedruckte Sensoren können auf ultradünnen und flexiblen Substraten verarbeitet werden, so dass man sie in medizinische Verpackungen, Produkte oder Geräte integrieren kann. Gedruckt auf thermoplastischem Polyurethan (TPU) erzeugen die Sensorenfolien keine störenden Geräusche, selbst wenn sie gebogen oder gedehnt werden. Darüber hinaus bietet TPU eine angenehme Haptik, sodass auch Applikationen mit direktem Hautkontakt realisiert werden können. Sogar Textilintegration ist problemlos möglich. Diese Vorteile öffnen die Tür zu völlig neuartigen Anwendungen.  Schließlich bieten sich die Sensoren auch als Einwegprodukte an, da sie einerseits auch auf organische und recyclebare Materialien gedruckt werden können und andererseits durch Rolle-zu-Rolle Produktion entsprechend niedrige Herstellungskosten möglich werden.  So kann für fast jede individuelle Anwendungen eine passende Lösung entwickelt werden.

Welche Anwendungen in Healthcare sind denkbar?

Unsere Sensoren können beispielsweise in Behälter wie Tablettenblister oder Tröpfe integriert werden, um die Menge an Medikamenten oder Flüssigkeit  zu verfolgen, die richtige Dosierung von Medikamenten sicherzustellen oder rechtzeitig für Nachschub zu sorgen. Das nutzt sowohl den Patienten als auch den Krankenkassen und erhält besondere Relevanz bei essentiellen und teuren Medikamenten.

Durch die Integration von Sensoren in Krankenhäuser oder Pflegeeinrichtungen können neue Kontrollsysteme geschaffen werden. Durch intelligente Betten und die Einbindung der Daten in IoT-Systeme, wird eine individuelle Behandlung jedes einzelnen Patienten möglich. Durch Verwendung von Drucksensor-Matrizen in Krankhaus- und Pflegebetten könnten beispielsweise Sturzverletzungen und Liegewunden (Dekubitus) vorgebeugt werden. Dies bedeutet massive Einsparungen durch effizienteren Einsatz von Pflegepersonal zum einen und durch Vermeidung von Kosten durch Folgeschäden und gerichtliche Prozesse zum anderen. Allein in den USA handelt es sich hierbei um zweistellige Milliardenbeträge.

Darüber hinaus ermöglicht die Technologie neue Therapiemethoden wie  die digitale Okklusionsmessung oder intelligente Schuhsolen. Letztere unterstützen zum Beispiel die Analyse und das Training eines korrekten und sicheren Gangverhaltens bei Parkinsonerkrankten. Viele weitere Lösungen, die sowohl dem Pflegepersonal als auch dem Patienten helfen, sind realisierbar.

Case Study - OccluSense® by Bausch

Das neu entwickelte Produkt OccluSense® von Bausch mit integrierten flexiblen, gedruckten Drucksensoren von InnovationLab kombiniert die herkömmliche und digitale Okklusionskontrolle. So wird erstmalig die Druckverteilung beim Beißprozess digital erfasst. Das Revolutionäre an diesem Gerät ist die digitale Darstellung der okklusalen Kontaktpunkte und der damit verbundenen okklusalen Dysbalance. Es kann von jedem Zahnarzt verwendet werden, der den Okklusionstest als Teil des Alltagsgeschäfts nutzt.

Die integrierten gedruckten, flexiblen Drucksensoren von InnovationLab zeigen die einzigartigen Vorteile der gedruckten Elektronik - dünn, leicht und anpassungsfähig auf Kunststoffsubstrat. Die Sensoren sind nur 60 μm dünn und sehr flexibel. Aufgrund ihrer Farbbeschichtung ist es zudem nach wie vor möglich,  die Kontaktpunkte visuell am Patienten zu identifizieren.

Produktvideo OccluSense® by Bausch

 

Die integrierten gedruckten, flexiblen Drucksensoren von InnovationLab zeigen die einzigartigen Vorteile der gedruckten Elektronik - dünn, leicht und anpassungsfähig auf Kunststoffsubstrat.

Die Sensoren sind nur 60 μm dünn und sehr flexibel. Aufgrund ihrer Farbbeschichtung ist es zudem nach wie vor möglich,  die Kontaktpunkte visuell am Patienten zu identifizieren.